Klassische Briefmarken

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Die Juwelen des Maharadschas von Nawanagar

Nawanagar ist ein kleiner Teilstaat Indiens, der sich im 19. Jahrhundert seine Posthoheit bewart hatte, dazu gehörte das Recht Briefmarken herauszugeben . 1877 erschien die erste und 1893 die letzte bevor Nawanagar 1895 postalisch im Indisch- Britischen Kaiserreich aufging. Der Kleinstaat hatte als Oberhaupt einen echten Maharadscha (wie man sich das so vorstellt), Dscham Vibhadschi, er regierte von 1852 bis 1895. Die Maharadschas liebten Juwelen und hatten zumindestens qualitativ wohl das beste was es gab. Die Juwelencolliers, Broschen etc waren von Cartier entworfen und eigentlich unbezahlbar. Wer schauen möchte, der siehe hier: DIE JUWELEN DES MAHARADSCHA VON NAWANAGAR .

Indien

Die ersten allgemeinen Ausgaben für Indien erschienen 1854 noch unter der Ostindischen Kompanie 1858 übernahm die britische Krone den Besitz und 1876 wurde das Kaisereich Indien gegründet. Die englische Königin war gleichzeitig Kaiserin von Indien. Zu der Zeit existierten in Indien über 600 verschiedene Indische Staaten , wovon einige auch das Recht hatten Marken herauszugeben und somit die Posthoheit über ihr Gebiet. Man unterschied diese Staaten in Vesallen- und Vertragsstaaten.

Die Vasallenstaaten mit Posthoheit hatten das Recht Marken nach eigenem Entwurf herauszugeben, diese waren allerdings nur im eigenen Staatsgebiet gültig. Darüber hinausgehende Post musste mit Marken Britisch-Indiens freigemacht werden.

Vertragsstaaten benutzten Marken von Britsch-Indien mit Aufdruck des Landesnamens. Diese Marken waren innerhalb ganz Indiens gültig., nur Auslandssendungen mussten mit Britisch-Indischen Marken ohne Aufdruck freigemacht werden. Zu den Vertragsstaaten zählten: Burma, Chamba, Faridkot, Gwalior, Jind, Nabha, Patiala, und nur diese. Nawanagar ist also ein Vasallenstaat gewesen. Das Sammelgebiet Alt-Indiens ist sehr interessant, jedoch setzt es schon profunde Kenntnisse der Schreibweise voraus, da einige Marken nur in der jeweiligen Landessprache ihre Zeichnung tragen. Außerdem ist fast nur Literatur in englischer Sprache erschienen.

Aber das hat nun nichts mit Briefmarken zu tun, richtig, wir wollen über die Erstausgabe von Nawanagar sprechen, erstmal nichts besonderes. Sie wurde in Bögen auf gestrichenen Papier zu 4 mal 8 Marken gedruckt und diese waren nicht perforiert und auch nicht gummiert.

Der Wert der einzelnen Marke beträgt ungestempelt wenige Cents. Anders sieht es aus hat man einen kompletten und vollständigen Bogen dieser Marken , dieser ist schon ein kleines Juwel. Jetzt gibt es aber etwas was diesen Bogen zu einer Rarität und damit zu blau schillernden Juwelen macht. Nun was ist es ?

 

 

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