Klassische Briefmarken

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Geschichte der Briefmarke

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Die Geschichte der Briefmarke beginnt für uns mit einem Irrtum. Nicht wie allgemein angenommen ist der Engländer Sir Rowland Hill der „Erfinder“ der Briefmarke sondern nur ihr Wegbereiter. Ihm gebührt die Ehre ein einheitliches sehr einfaches System von Portosätzen geschaffen zu haben, welches Großbritannien logistisch und vom Postaufkommen her weit nach vorne brachte. Zuvor war es üblich,  die Beförderungsgebühr vom Empfänger zahlen zu lassen, oft war hier das Problem, daß der Absender dem Empfänger diese Gebühr nicht zumuten wollte, daher unterblieb einfach der Schriftverkehr.

Die Entwicklung der Briefmarke geht auf einen gewissen James Chalmers ( 1782 – 1853 ) zurück, seines Zeichens schottischer Druckereibesitzer und Zeitungsverleger. Er hatte sich überlegt, daß die Post mit einem Penny bedruckte Aufkleber verkaufen sollte damit ein schnellerer Versand von Zeitungen möglich wäre. Er schickte einen Probedruck seiner Überlegungen (schon gummiert) an den zuständigen Parlamentsausschuß in London.  Chalmers blieb allerdings bei der Ausgabe der ersten Briefmarke ungenannt. Sir Rowland Hill gebührt außerdem die Gestaltung der ersten Marke der welt maßgeblich beeinflußt zu haben. Für deren Entwurf hatte es 2.700 Einsendungen als Vorschläge zum Motiv gegeben, es war allerdings kein der Kommission gefallender Entwurf dabei. Daher entschied Hill die Vorlage einer bereits existierenden Gedenkmünze von 1837 mit dem Bildnis der Königin zu nehmen und somit war das graphisch sehr ansprechende Aussehen der ersten Marke der Welt perfekt. Hill war übrigens von Anfang an kein Verfechter der Briefmarke mußte aber schnell erkennen, daß aufgrund der enormen Nachfrage er wohl nicht Recht behalten würde als er die Marke als kurzlebige Modeerscheinung abtat. Schnell erkannten auch andere Postanstalten  in der Welt die Vorzüge von Briefmarken und bemühten sich ebenfalls welche herauszugeben. Hier ist eine Aufstellung der 20 ersten Länder in diesem Wettkampf ( incl. Bayern aber ohne weitere deutsche Staaten ) Heute gibt es so gut wie keinen souveränen Staat, der keine Marken heraus gibt. Die Idee hat sich voll durchgesetzt.

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